Meet the Cheesejunkies!

“Was gibts heut zum Nachtisch? Darf ich ein Eis?”

“Es ist zu kalt für Eis. Heute gibt es mal Käse”

Der Nachwuchs pfeffert mir direkt ein empörtes “Ihhh! Käse ess ich nicht!” entgegen.

HA! ICH GLAUBE DOCH!
Und wer diese kleinen Käsemännchen nicht zum Fressen gern hat, dem ist halt einfach nicht mehr zu helfen

     

     

“Das Auge isst mit”- und ganz besonders bei Kindern kann man deswegen enorm viel tricksen.

Leider nicht meine Idee-die Inspiration ist von hier http://www.100layercakelet.com/2013/01/30/diy-babybel-cheese-people/

Und hier noch schnell meine Zutatenliste:

Eine Packung Babybel Käse
Cheestrings für Arme und Beine
Einen Strohhalm als Griff für den Regenschirm
Ein Knäckebrot, von dem ich mir die Körner für die Augen gemobst habe
Ein kleines scharfes Messer

Happy Nomnomnom!

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ich favte das – Lieblingstweets 01/13

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

My Metal Wedding – es begannt mit einem Tweet

Das schrieb ich gestern auf Twitter und bekam dafür bisher 248 Favs.Und viele fragten, ob das denn auch so stimme.

Ja. So wars.
Am 31.01.2010, fragte ich tatsächlich genau das.
Ich war damals alleinerziehende Mutter einer vierjährigen und hatte abends eben oft nichts besseres zu tun, als ab und zu mal einen Titel diverser Lieblingsbands in meine Timeline zu blippen.
99% meiner Follwer interessierte das wahrscheinlich nicht die Bohne, weil sie eben keinen einen anderen Musikgeschack haben als ich- bis auf den einen.
Der wies mich darauf hin, daß eine dieser Bands im April in unserer Stadt ein Konzert gibt.

Da ich dafür keine Begleitung gehabt hätte aber gern hingegangen wäre, wäre er der perfekte Kandidat gewesen und so schrieb ich eben einige Zeit später besagten Tweet.
Freunde von mir gingen damals Montags immer ins Kino zur Sneak Preview in der Originalversion und da dachte ich, nehm ich den doch mal dahin mit bevor ich mich mit ihm allein abends treffe.
Tja, und er sagte zu. Und kam.

Und von den ganzen Freunden, die ebenfalls kommen wollten, sagten alle männlichen ab- und so stieß er auf eine reine Mädchengruppe und ich schwörs- ich wäre am liebsten im Erdboden versunken!
Einen fremden Kerl zu einem Mädchenabend locken- das konnte nur noch von einem schlechten Film getoppt werden.
Das tat es auch – es lief “In meinem Himmel”, ein Film in dem ein Kind missbraucht und ermordet wird.
Ein echter Stimmungskracher in unser Mädelsrunde!
Mir war zum Heulen zumute und ihm war glaube ich von dem Geruch meines Popcorns schlecht.
Knallerabend!

Ein Wiedersehen gab es trotzdem am Wochenende darauf, dann allerdings ohne Begleitung- und nachdem er mich in eine Burgerbar (Die Kuh die lacht) ausgeführt hatte wusste ich- den möchte ich nie wieder entfolgen.
Perfect first Date!

Ihm ging es genauso und 3 Jahre, viele Konzerte und ein Kind später gab es daher auch im November 2012 die etwas andere Hochzeit.

#Mymetalwedding fing erst noch ganz romantisch mit einer Trauung im Höchster Bolongaropalast an

 

 

Gefolgt von einer kleinen intimen Feier mit der Familie und den engsten Freunden…

Die Brautpaare (aus simplen Holzwäscheklammern gebastelt) dienten als Platzkarten, wer wo Platz nehmen durfte verriet der Name auf dem Schleier

 

Anstelle eines Gästebuches haben wir uns für einen Weddingtree entschieden, auf dem sich jeder Gast mit einem Fingerabdruck verewigen konnte…

 

Man könnte sagen, dass nach Anschneiden der Hochzeitstorte Schluss mit der Romantik war- denn es wurde Zeit für echten, harten finnischen Doom Metal.
Im Brautkleid (und mit der Straßenbahn) ging es daher in die Frankfurter Batschkapp zum Into Darkness Event wo neben Moonspell, Scar of the Sun, Pain und Lake of Tears auch noch DIE LIEBLINGSBAND Swallow the Sun 5 Stunden für einen unvergesslichen Abend sorgten.

Und dort kochte die Bude. Überall headbangende Metalfans in schwarzen Shirts und wir total overdressed in Hochzeitsgarderobe.
Und das kam gut an!
Ein Hoch auf so gute Freunde, die jeden Spaß mitmachen!

So wie es war, war es der schönste Tag meines Lebens – ich hätte nicht anders feiern wollen.

 

 

 

  

 

  

 

  

Ein  Hochzeitsfoto mit Swallow the Sun- Herzfeuerwerk galore!
Und das Kleid ist auch signiert.
Und nachdem schon so oft die Frage nach Flitterwochen kam- die holen wir nach. Wahrscheinlich in Helsinki, in einer berühmten Metalbar. Und einem Wiedersehen mit den Finnen.
Weil Strandflitterwochen kann ja jeder….

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | 4 Kommentare

Herr Frosch auf Brigitte Mom Blogs

Seit einiger Zeit bekomme ich Taschengeld.
Toooolle Sache!
Eigenes Geld. Und zwar zur freien Verfügung. Auch für Blödsinn.
Wie für die Fliegenfange. Ein absolut sinnloses Teil, nicht halb so schnell wie ich selbst. Aber als interessierter Frosch guckt man sich ja gerne mal verschiedene Techniken an.
Ich spare auch gern. Es macht nämlich viel mehr Spaß, wenn man anstatt einem sogar 15 Päckchen Ahoi Brausepulver kaufen kann.
Sie alle auf einmal zu trinken allerdings nicht.
Und dann war auch kein Geld mehr übrig für das Magenmittel aus der Apotheke.
Dooofe Sache!

Seitdem überlege ich ganz genau, was ich mit dem Geld mache.
Zum Beispiel Frau Frosch eine Freude machen. Mit einer Zeitung.
Aber kam auch nicht so gut an.
Bei Überreichen eines Fitness-Magazins schaute sie mich böse an und fragte entsetzt “Hast Du mich gerade FETT genannt?”
Eine Fernsehzeitung wurde mit den Worten “Ich bin doch kein Offliner, ich habe Internet um nachzuschauen!” kommentiert.
Klatsch- und Tratschmagazine wurden mir verboten zu kaufen. Zu wenig Text, zu viel Werbung für Dinge, die Normalomutter sich nicht leisten kann.
Die ELTERN wurde immerhin durchgelesen, Begeisterung sieht allerdings anders aus.

Aber mit Brigitte MOM habe ich einen Volltreffer geleistet.
Die hat sie mit in die Badewanne genommen, und ich schwöre- die hat hinter verschlossener Tür gelacht!
Sogar laut.
Und lange. Mehrfach sogar.

Strike!

Die Brigitte Mom behandelt Themen, die interessieren. Und zwar mit viel Humor.
Völlig unspießig. Völlig wunderbar.

Ein wenig sauer war sie aber doch.
Weil ich sie damit angefixt habe, obwohl die Zeitschrift nur halbjährlich rauskommt.
Aber da kann BRIGITTE ja noch dran arbeiten ;)

Auf Brigitte.de gibt es momentan eine tolle Aktion, wo Mütter ihre Blogs vorstellen dürfen.
Und wenn man sich all die tollen Links so anguckt, vergisst man schnell, daß da noch die Sache mit der Bügelwäsche war.
Was man garantiert nicht vergisst: sich den Kaffe zu kochen und die Schokolade bereitzustellen, sobald wieder ein bisschen Zeit zum stöbern ist.

Wenn ein Blog gefällt, kann man ein Herzchen vergeben.
Wenn Ihr mir eins schenken wollt, dann könnt Ihr das hier tun:

BRIGITTE MOM BLOGS

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Waldzimmer für Emma

Emma schlief bisher im eigenen Kinderbettchen in unserem Schlafzimmer. Weil das praktisch war- und uns ein Zimmer fehlt. Wir haben eine tolle 3-Zimmer-Wohnung. In der Stadt, aber am Stadtrand. Mit bombastischen Skylineblick auf Frankfurt- und hinterm Haus Feld und Wald. Kindergärten und Schule in Fußnähe. Von einem eigenen Zimmer für Emma träume ich schon lange, aber für ein einziges Zimmer mehr müssen wir in diesem Stadtteil 400-700€ mehr hinblättern, als wir es jetzt tun. Wir finden das total irre, und wir sind uns einig, dass wir nicht nur für Miete arbeiten wollen.


Unser Kind geht nicht in die Krippe, sondern ich bleibe 2-3 Jahre zuhause. Ich habe einen tollen Job, in den ich jederzeit wieder einsteigen kann und zwar mit der von mir gewünschten Stundenzahl. Das ist Luxus in der heutigen Zeit, und ich nutze ihn gerne.
Es gibt Mütter, die müssen nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, weil das Geld nicht reicht. Es gibt Mütter, die wollen es einfach nur so. Weil ihnen zuhause langweilig ist, oder sie noch Karriere nebenbei machen wollen. Oder weil sie sonst ihren Job verlieren. Es gibt viele Gründe für einen schnellen Wiedereinstieg in den Job und genauso viele Gründe dagegen. Entscheiden muss das jeder für sich.

Ich weiß nur, daß es mir das Herz brechen würde, jetzt ganztags zu arbeiten und abends von einer Erzieherin zu hören, daß mein Kind Laufen, Sprechen oder Pipi ins Töpfchen machen gelernt hat. Ich will es sehen. Dabei sein.
Ich freue mich, dass jetzt die ganzen Spielgruppen losgehen. Gerade starten wir mit Mutter-Kind-Turnen. Ich finde es toll, so viel Zeit für meine Kinder zu haben und auch mal spontan mit anderen Müttern in den Zoo gehen zu können.
Ich will das komplette Programm.
Und das hat nichts damit zu tun, daß ich faul bin und nicht arbeiten möchte. Mutter sein ist harte Arbeit.
Ich habe zwei Kinder. Einer will immer was.
Meist wenn ich auf dem Klo sitze. Da ist es am dringendsten.

Pflaster kleben, Fußnägel schneiden, 20 Bettelversuche nach Fernsehen erfolgreich abwehren. Mittagessen, Hausaufgaben kontrollieren, währenddessen 15 Wutanfälle ertragen. Zum Turnen begleiten.
Streit schlichten. Besuch von anderen Kindern ertragen. Streit schlichten. Schnell noch eine Packung Gummibärchen kaufen, weil das andere Kind keine Schokolade mag.
Sprudelwasser mag es auch nicht.
Nochmal los. Wäsche waschen und aufhängen, anschließend 8 mal das kleine Kind davon abhalten, sie wieder abzuhängen. Viele verschiedene schlimme Auas begutachten und versichern, dass nichts genäht werden muss oder gebrochen ist.
Lieber noch mal ein Pflaster kleben.
Morgens die komplette Wohnung geputzt haben und nach dem Mittagessen nichts mehr davon sehen. Nochmal kehren, aufwischen, wegräumen. Und nochmal, nachdem mit Wasserfarbe gemalt wurde. Ins Büro gehen könnte entspannender sein für mich. Aber ich wäre nicht glücklicher. Auch nicht mit mehr Geld. Würde ich halbtags arbeiten könnten wir uns eine dieser völlig überteuerten Wohnungen locker leisten, aber wir würden nicht. Bevor wir so viel Geld für Miete ausgeben, suchen wir uns lieber eine dieser schönen Vorstadtwohnungen. Da gibt es für 900€ schon 5 Zimmer, teilweise mit Garten. Das wäre ohnehin schön.
Wir schauen uns mal um.

Bis wir was passendes gefunden haben, machen wir es uns einfach hier gemütlich. In unseren 3 Zimmern. Wir haben gemerkt, daß unser Schlafzimmer nur das ist, was es ist. Ein Raum zum Schlafen. Seitdem Emma da ist, wird weder der Computer dort genutzt, noch kann man dort Fernsehen. 3 Mal täglich macht Emma Mittagschlaf, und ab 19 Uhr schläft sie sowiso. Wir schleichen uns also nur noch nachts leise rein, und morgens leise raus. Also haben wir kurzerhand entschlossen, das Schlafzimmer aufzugeben, und Emma zum 1. Geburtstag ein eigenes Zimmer zu schenken. Wir schlafen jetzt wieder auf der Couch. Wie am Anfang, als wir uns kennenlernten. Als ich noch alleinerziehend war und ohnehin nur 2 Zimmer hatte.
Und was soll ich sagen- Frau Frosch gefällt das! Wir haben nun ein wunderschönes zweites Kinderzimmer- und wenn ich abends mal früher müde bin, muss ich nicht alleine einschlafen. Keiner muss mehr warten bis der andere ins Bett kommt, denn der ist schon da. Wir können abends quasi wieder “im Bett Fernsehen”.
Und leise müssen wir auch nicht sein.

Nachdem schon das große Kind den Rosa Mädchentraum lebt wollte ich für Emma immer ein ganz buntes Zimmer haben. Der Entschluss,  das Schlafzimmer aufzugeben, war dann aber so spontan, daß ich mit der Farbwahl für die Wand überfordert war.
Daher blieben die Wände erstmal weiß und wurden mit einem Wandtattoo von Roommates verschönert. Emma liebt ihren Frühlingsbaum und all die dazugehörigen Tiere.
Auch wenn es ganz anders geworden ist als ich es mir vorgestellt habe- mir gefällt es sehr gut. Nur das Stufenregal von Ikea mit den rosa Kästen würde ich gerne noch ersetzen, aber das hatten wir halt noch von der Großen übrig.

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare