Die ganz große Puppenliebe

Der Wunschzettel unserer Kleinsten an das Christkind ist dieses Jahr ganz bewusst klein ausgefallen.
Da wir im Februar noch einmal Nachwuchs erwarten und Emma sich das Zimmer mit dem Brüderchen teilen wird, musste nochmal ordentlich umgestellt und entrümpelt werden.
Im Gegensatz zur großen Schwester (die immer viel zu viel von allem hatte) gibt es nun im Kinderzimmer der Kleinen verhältnismäßig wenig, aber gut ausgewähltes und qualitativ gutes Spielzeug.

So standen dieses Jahr nur genau 3 Dinge darauf:
-eine Puppe
-ein Puppenbett
-ein Schlitten

Wenn ich mir so angeschaut habe, was unter anderen Weihnachtsbäumen an Geschenkebergen lagen- man könnte sich als Rabenmutter vorkommen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass es für eine Zweijährige nicht mehr sein muss.

Wir haben uns für einen Puppenjungen von Rubens Barn entschieden, weil Emma eben auch ein Brüderchen bekommt.
Die Puppen von Rubens Barn sind aus ganz weichem Stoff, prima zum Liebhaben und natürlich auch waschbar.
Es gibt die Puppen in 3 Hautfarben und wahlweise als Mädchen oder Junge. Alle Babypuppen sind sehr realistisch gestaltete Neugeborene mit rundem Babypopo, beweglichem Kopf, Geschlechtsmerkmalen, einem Bauchnabel und einem Mund, in das sich sogar ein Fläschchen oder der Daumen stecken lässt.
Der Po ist mit etwas Granulat beschwert, was dazu auffordert die Puppen wie richtige Babys zu halten und zu tragen-Baby Max wiegt so stolze 700g.
Max hat sogar eine Zunge, die man herausziehen kann. Diese finde ich persönlich weniger hübsch- aber beide Töchter finden sie toll.

Die Puppen kommen nur in Windel, Hemdchen und einem Lätzchen, daher haben wir uns noch Puppenkleidung gewünscht. Lag dann bei den Großeltern unter dem Baum. Da haben wir uns auch für etwas selbstgefertigtes entschieden, die süße Pumplatzhose haben wir über DaWanda gekauft. Zwar kann man auch ganz normale Puppenkleidung für Puppen mit einer Größe von 45 cm kaufen- allerdings sind die Rubens Barn Babys sehr kräftig und passen daher nur in weite Kleidung.

Das schöne Puppenbett ist von Small Stuff und eine Miniaturausgabe des wunderschönen Babybettes von Sebra. Ein Traum! Ich hätte gern so eins für meine Kinder gehabt- aber 750€ für ein Kinderbett würde ich einfach nicht ausgeben.
Jetzt haben wir es in klein und es ist eigentlich sogar schöner als die große Version.
Leider kam es nur mit einer Matratze, die auch noch sehr dünn ist. Für das Geld hatte ich mir mehr erwartet.
Die Puppenbettwäsche habe ich dann einfach selbst gehäkelt und mit ganz weicher Kissenfüllung aus dem Bettenhaus gefüllt.

Emma liebt ihr Baby schon jetzt sehr, offensichtlich hat das Christkind mit den Geschenken einen Volltreffer gelandet.

Den Schlitten gab es natürlich auch- nur der Schnee wurde leider nicht mitgeliefert.
 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Hallo, Baby Nr. 3!

12 Wochen.
5,2 Zentimeter von Kopf bis Po. Und wir sind so verliebt!

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Piraten Parrrty!

Hurra! Die Große wird 8 Jahr!

Dieses Jahr gab es den Wunsch nach einer Piratenparty mit Schatzsuche.
Ihr Wunsch war mir Befehl. Ich zerbrach mir also den Kopf, plante, bastelte, und manchmal verzweifelte ich auch ein wenig, da es mir enorm eigene Freizeit raubte, die eh schon so gut wie nicht vorhanden ist.

Zuerst haben wir unglaublich tolle Einladungskarten verteilt, die sogar mit Siegel verschlossen wurden. Leider sind die Fotos davon irgendwie von meiner Speicherkarte verschwunden, ich hätte sie so gerne hier gezeigt.

Als nächstes musste eine echte Schatzkarte her. In mehrtägiger Arbeit wurde aus einem stinknormalen Papier mit Hilfe von viel schwarzem Tee und Kaffe eine sehr alt aussehende und echt muffige Karte. Die wurde dann bemalt und noch mal schön eingesaut.

Insgesamt haben wir 7 Piratenaufgaben plus ein Rätsel vorbereitet.

 

Schatzkarte ausgraben

Die Schatzkarte haben wir kurz vor Eintreffen der kleinen Freibeuter im Sandkasten verbuddelt. Da unsere Piraten noch klein und unerfahren sind, waren sie leider nicht gut ausgestattet. Einen ordentlichen Spaten hatte keiner im Gepäck, nicht einmal eine Schaufel.
Somit mussten die Kinder leider nur mit Esslöffeln bewaffnet einmal den kompletten Sandkasten umgraben.
Da sie sehr motiviert waren, hat es auch damit geklappt und die Karte wurde schnell gefunden.

 

Segel reparieren

Leider ging schon nach wenigen Metern unser Segel kaputt und riss gleich an mehreren Stellen.
Eine Weiterfahrt war so nicht möglich.
Zum  Glück hatten wir Packband und noch ein wenig Stoff dabei, somit konnte jeder ein Loch des Segels flicken. (Um Verletzungen zu vermeiden rate ich von Nadel und Faden ab. Wir haben einfach die Löcher vorher mit Locher und Lochzange ausgestanzt, damit die Kinder nur noch das Packband durchfädeln müssen)
Als Belohnung gab es dann Piratenhüte für alle.

 

Rätsel

Nachdem das Segel repariert war, konnten wir nun guter Laune weitersegeln bis zum großen Rätsel.
Gefragt wurde, was eine Einzelfahrt in Frankfurt am Main für einen Erwachsenen bis zum Flughafen kostet.
In der Nähe gab es eine Bushaltestelle mit Abfahrtszeiten und Preisen und die Kinder kamen auf einen Fahrpreis von 4,25€. In der Umgebung waren Bäume nummeriert worden und sie mussten den Baum mit der Nummer 425 finden, an dem dann eine Rechenaufgabe gepinnt war. Als Lösung kam die Zahl 11 heraus, die die Kinder sich merken mussten.
Musketengefecht

Kurz darauf wurden wir von anderen Piraten angegriffen, die es wahrscheinlich auch auf den Schatz abgesehen haben.
Obwohl wir eigentlich stets freundlich und friedlich bleiben wollten blieb uns leider nichts anderes übrig, als ihre Schiffe zu versenken.
Dazu hatten wir 6 kleine Papierboote in eine Schüssel mit Wasser gelegt und die Kinder mussten in Zweierteams innerhalb einer Minute mit Hilfe von Wasserpistolen die Schiffe so beschießen, dass sie auf den Grund sinken.
Als Belohnung gab es einen von 5 Schlüsseln.

 

Schmuggelspiel

Mittlerweile waren wir schon ganz schön hungrig und haben ein Boot entdeckt, welches jede Menge Köstlichkeiten geladen hatte. Es sah verlassen aus, aber man weiß ja nie. Also wollten wir lieber ganz leise reinschleichen, uns eine Kiste schnappen und  dann nichts wie raus. Möglichst schnell und mucksmäuschenstill, damit wir nicht entdeckt werden.
Dazu musste jedes Kind über zwei Baumstämme balancieren und dabei einen kleinen Affen halten, der eine Klangkugel im Bauch hat. Bei zu viel Bewegung schlägt der ordentlich Alarm.
4 von 6 Kindern sollten es lautlos schaffen, damit es als Belohnung für jeden eine Augenklappe gibt.

 

Sturm auf hoher See 

Kaum wieder auf dem Wasser zog ein schrecklicher Sturm auf. Unser Boot wackelte gefährlich hin und her und da wir auch schon das ein oder andere Gläschen Rum getrunken hatten, war es eine große Herausforderung, nicht aus Versehen von Bord zu gehen.
Dazu haben wir mit 2 Seilen auf dem Boden einen schmalen Gang markiert und die Kinder einzeln solange im Kreis gedreht, bis ihnen schwindelig wurde. Dann mussten sie den schmalen Gang entlanglaufen, ohne links oder rechts “vom Boot zu fallen”.
Als Belohnung gab es einen zweiten Schlüssel.

 

Einbeinlauf

So mancher Pirat hat schon im Gefecht sein Bein verloren und musste es mit einem Holzbein ersetzen. Doch das war kein Freibrief zum Ausruhen und Füße hochlegen.
Mit Holzbein musste man besonders flink sein, um im gefährlichen Piratenalltag nicht auch noch sein Leben zu lassen.
Da wir kein Holzbein zu Verfügung hatten, haben wir aus dem Einbeinlauf einen Dreibeinlauf gemacht und jeweils zwei Kindern die Füße miteinander verbunden. So musste einen kleine Strecke innerhalb einer Minute absolviert werden und es gab einen dritten Schlüssel.

 

Schiff beladen 

Im nächsten Hafen mussten erst einmal die Vorräte wieder aufgestockt werden. Dafür hatten wir nicht viel Zeit. Um mehrfaches hin-und her Gerenne zu umgehen haben wir eine Menschenkette gebildet und uns die Waren zugeworfen.
Dazu habe ich 30 Wasserbomben vorbereitet, die die Kinder sich zuwerfen mussten, der Letzte in der Reihe musste diese in einem Eimer sammeln. Für den 4. Schlüssel mussten 15 von 30 Wasserbomben heil ankommen.

 

Wasser aus dem Boot schöpfen

Wir waren schon fast am Ziel, als unser Boot plötzlich mit Wasser voll lief. Irgendwo gab es ein Leck, das wir leider nicht orten konnten.
Uns blieb nichts anderes übrig als das Wasser so schnell wie möglich aus dem Boot zu schöpfen und mächtig Gas zu geben, damit wir es noch bis zum rettenden Ufer schaffen.
Hier hatten wir einen Eimer mit Wasser gefüllt und die kleinen Piraten mussten mit Schwämmen das Wasser aufsaugen, eine kleine Strecke laufen und die Schwämme über einer anderen Schüssel wieder auswringen. Die Piraten kamen dabei mächtig ins Schwitzen, hatten sich dadurch aber den fünften und letzten Schlüssel verdient.

Dass der Schatz in der Nähe einer Minigolfbahn versteckt war, konnten wir der Karte entnehmen.
Der genaue Ort war uns allerdings nicht bekannt. Zum Glück fiel uns das Rätsel noch ein, wo wir uns die Zahl 11 merken mussten.
Und an Bahn 11 lag er tatsächlich. Eine große Holzkiste, mit einem Schloss versehen.
Das Geburtstagskind hatte dann die Ehre herauszufinden, welcher der Schlüssel passt. Zum Glück hatten sie alle Aufgaben bestanden, nicht auszudenken, wenn jetzt nur falsche Schlüssel dabei gewesen wären!

       

Und was für ein Schatz das war! Die Kiste war randvoll gefüllt mit 6 Beutesäckchen und vielen Goldtalern.
In den Säckchen waren je ein Piratenarmband, Piratenseifenblasen, Piratenradiergummi und ein Ausgrabungsset, bei dem man mit Pinsel und Spatel drei Diamantsteine und eine Kette mit Amulett aus einem Gipsstein ausgraben kann.
Das sorgte für strahlende Kinderaugen!


Nach der anstrengenden zweistündigen (!) Seefahrt gab es natürlich auch noch leckeren Piratenkuchen (Tarte au Chocolat) und Piratenmuffins (Apfel-Nugat).
Die süßen Piratengesichter waren aus Rollfondant und konnten selbstverständlich mitgegessen werden. Wenn man’s mag. Ist wirklich sehr süß, lässt sich aber leicht vom Kuchen ablösen, da es nicht verklebt.
Pappteller und Becher waren natürlich passend zur Party.

                              

Als kleine Überraschung haben wir noch den Grill angeworfen und Feuer gemacht, um lecker Stockbrot zu grillen. Den Teig haben wir bereits am Morgen vorbereitet, denn er braucht einige Stunden um aufzugehen.

Stockbrot Rezept für ca 8 Personen:

1 kg Mehl
500 ml warmes Wasser
1 TL Salz
2 Packungen Trockenhefe
(Pizzagewürz, wenn man mag)

Aus dem Teig kleine Kugeln formen, um einen Stock drehen und im offenen Feuer oder über dem Grill garen.

Wir hatten die doppelte Menge, am Ende aber noch viel zu viel übrig.

                              
Ich glaube unser Piratengeburtstag war ein voller Erfolg und auch wir Erwachsenen hatten jede Menge Spaß dabei.

                                  
Auch wenn es aufgrund der vielen Vorbereitungen der zeitaufwändigste Geburtstag bisher war.
Wenn nächstes Jahr der Wunsch nach einer Geburtstagsfeier im Kino geäußert werden würde – ich würde mich freuen.
Aber vielleicht habe ich in einem Jahr auch doch noch mal die Energie, ein großes Fest zu stemmen. Wer weiß.
Unsere Kleine wird im Septmeber zwei und ist sicher noch mit Kaffee und Kuchen im heimischen Wohnzimmer zufrieden.

Noch ….

 

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Wolkenbruch

Draußen regnete es die letzten Wochen fast ununterbrochen und auch im Kinderzimmer unserer Kleinsten zogen Wolken auf.
Die brachten aber anstatt Kälte und Nässe gute Laune und jede Menge kleine Farbtupfer fürs ansonsten recht schlicht gestaltete Kinderzimmer mit.

Einfach selbst zu basteln. Entweder aus Papier oder dicken Filzplatten aus dem Bastelladen.

Bei http://www.pourmesjolismomes.com/2011/02/la-chambre-de-charly-2.html gesehen und direkt in diese Idee verliebt

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ich favte das- Lieblingstweets 02/2013

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar